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Gute Noten für die Apotheken

Von rund 1 000 befragten Deutschen kaufen rund 900 regelmäßig Arzneimittel in der Apotheke, ohne zuvor zum Arzt zu gehen. Knapp die Hälfte dieser Apothekenkunden möchte beraten werden. Sie geben dem pharmazeutischen Personal in der Vor-Ort-Apotheke die Note 1,5. Das ergab eine aktuelle Meinungsumfrage. Die Apothekerschaft in Deutschland wollte es wissen: Wie gut sind wir wirklich?

Was benötigen die Menschen, die zu uns kommen, am meisten? Stimmt die Häme, die bisweilen durch andere Tests über Apothekern ausgeschüttet wird? Das unabhängige Institut INFAS führte dazu eine repräsentative telefonische Umfrage bei 1013 Teilnehmern durch. Ergebnis: 90 Prozent der Menschen vertrauen der Apotheke stark oder sogar sehr stark. Qualität und Beratung bekamen gute bis sehr gute Noten. Versand- und Internetapotheken genießen ein schlechteres Image als die Vor-Ort-Apotheken. Das deckt sich übrigens mit einer jüngeren Untersuchung der Stiftung Warentest. Deren Tester ermittelten zwar allgemein schlechtere Noten, aber für die Apotheke »um die Ecke« insgesamt deutlich bessere als für die Versandapotheken. Stiftung Warentest testete insgesamt nur 50 Apotheken.

Und wofür brauchen Menschen die Apotheke, mal abgesehen von der Einlösung ärztlicher Rezepte? Rund 90 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig Arzneimittel ohne vorherigen Arztbesuch zu kaufen, meist aufgrund akuter Erkrankungen. An erster Stelle stehen dabei Kopfschmerzen, an zweiter Stelle Erkältungen. Nur 14 Prozent der Befragten decken sich dafür beim Versandhandel ein, die allermeisten gehen in ihre Apotheke, und die Hälfte will dort auch beraten werden. Sie nehmen also genau die Angebote an, die der Apotheker in seinem Studium gelernt hat. Das Institut INFAS bescheinigt den Apotheken also insgesamt gute Arbeit. Die Vertreter der Apothekerschaft kündigten an, ihren Service noch weiter auszubauen.

Zusätzlich zur mündlichen Beratung, so die Umfrageergebnisse, werden schriftliche Hinweise von jedem zweiten Befragten gerne angenommen, besonders von Zeitschriften wie der Neuen Apotheken Illustrierten.

> Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der "Neue Apotheken Illustrierte"

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Quellen: Govi-Verlag, Aponet, Neue Apotheken Illustrierte, Wetterbote, ABDA

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