Rudi Völler: „Eine Heim-EM bewegt das ganze Land“

Kurz vor dem Start der Fußball-Europameisterschaft spricht Fußball-Legende Rudi Völler mit dem APOTHEKEN MAGAZIN über sein Engagement für die Nationalmannschaft, das motivierende Gefühl, im eigenen Land zu spielen, und warum es wichtig ist, an sich und andere zu glauben.

Die vergangenen ein, zwei Jahre waren nicht die beste Zeit für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Auch wenn es durch die letzten gewonnenen Spiele mächtig Auftrieb gab. Rudi Völler hat keine Bedenken bezüglich mangelnder Motivation: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass kein Spieler für ein Turnier im eigenen Land extra motiviert werden muss. Ich habe 1988, als die Europameisterschaft zum bisher letzten und einzigen Mal in Deutschland stattfand, selbst als Nationalspieler erleben dürfen, dass eine Heim-EM das ganze Land bewegt. Das ist das Größte, was man als Spieler erleben kann. Ich bin mir sicher, dass die Nationalmannschaft ihre Fans auch in diesem EM-Jahr wieder mit leidenschaftlichem Fußball begeistern wird.“

Immer an sich selbst zu glauben und hart zu arbeiten, sieht Völler als Schlüssel für sportlichen Erfolg. „Man muss sich durchbeißen, hart arbeiten und so das Glück und den Erfolg wieder erzwingen. Man darf den Glauben an die eigene Stärke und die seiner Mitspieler nicht verlieren, egal, was die anderen sagen. Das war zu meiner aktiven Zeit natürlich etwas einfacher, weil nicht jeder seine Kritik in den sozialen Medien veröffentlichen konnte.“

Social Media sieht die lebende Fußball-Legende sowohl für den Teamgeist als auch für die eigene Entwicklung der Spieler sehr kritisch. „Wir haben früher viel mehr gemeinsam im Team unternehmen können, weil nicht jede Kleinigkeit in Echtzeit im Internet auftauchte. Das schweißt zusammen. Es ist heute schon eine Belastung für die jungen Spieler, pausenlos unter Beobachtung zu stehen. Ich möchte nicht mit ihnen tauschen.“

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