Hitze beeinflusst Arzneimitteltherapie

Heiße Sommer mit vielen Hitzetagen nehmen aufgrund des Klimawandels kontinuierlich zu. Einige Medikamente können die Fähigkeit des Körpers zur Hitzeregulation beeinträchtigen. Welche das sind, verrät das APOTHEKEN MAGAZIN in seiner aktuellen Ausgabe.

Bei manchen Medikamenten kann es sinnvoll sein, frühzeitig den Medikamentenplan mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen und zu klären, ob eine Anpassung der Einnahme bei längeren Hitzeperioden vorgenommen werden sollte. Dies betrifft zum Beispiel:

Diuretika („Entwässerungs-Tabletten“) werden unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Sie helfen dem Körper, überschüssiges Wasser und Salz auszuscheiden. Dadurch kann es bei Hitze zum Flüssigkeitsmangel kommen.

Betablocker dienen der Behandlung von Herzkrankheiten, Bluthochdruck und anderen Erkrankungen, indem sie die Wirkung von Stresshormonen wie Adrenalin hemmen. Sie senken die Durchblutung und den Blutdruck, was die Anpassung bei Hitze erschwert.

Anticholinergika werden etwa bei Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und überaktiver Blase eingesetzt. Einige dieser Arzneistoffe verringern die Schweißproduktion, so dass der Körper leichter überwärmen kann.

Psychopharmaka: Auch bestimmte Medikamente zur Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und Psychosen können die Hitzeempfindlichkeit erhöhen. Manche greifen direkt im Nervensystem in die Regulation der Körpertemperatur ein.

Außerdem in diesem Heft: Interview mit Rudi Völler: „Eine Heim-EM bewegt das ganze Land“ +++ Erste-Hilfe-Set für die Kleinsten +++ Wirksame Hilfe bei Erektionsstörungen

 

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